
Dolce-Vita-Glamour an
internationalen Hot Spots,
maliziöse Society-Sottisen,
eine todbringende Verschwörung:
«BLOW UP MEDICI»
Ein Thriller von Chris Velten
frei nach einer wahren Begebenheit
«Blow up Medici» spielt
zwischen 1978 und 1987. Erzähler Michael Krieger, smarter Palasthotel-Angestellter,
kommentiert in ironischer Nonchalance die seinem früheren Schulfreund Alex Bernier
während eines Hochgeschwindigkeits-Trips über Länder, Meere und Kontinente
widerfahrenden Abenteuer. Von Sequenz zu Sequenz gewinnt Chris Veltens Thriller dabei an
Intensität, Härte und Wildheit: «Blow up
Medici» führt uns in glamourös-treibenden Actionsequenzen durch die gepflegte Vanitas
der Kunst- und Modewelt zu zynischen Zonen des Verbrechens.
Gefangen in einem Netz von Intrigen, Verschwörungen und Liebesaffären wird der junge Fotograf Alex Bernier nach einem seine
Familie betreffenden Verbrechen zur heißlaufenden Kampfmaschine. Mit halsbrecherischen Powerslides ist er einer fatalen
Verflechtung zwischen Verantwortlichen aus Wirtschaft und Justiz auf der Spur und gerät dabei zwischen die verwischten Fronten von Industrie, Jeunesse dorée
und Narcoszene...
Rapide wechselnde Hintergründe bestimmen das Tempo von «Blow up Medici»: Sequenzen von bestrickender Poesie alternieren mit dem
Abschlachten falscher Hasen jeglicher Couleur und noch der kleinste Blutspritzer gerinnt
in der Würze von Veltens satirischem Voyeurismus zur Delikatesse.
Fazit: «Blow up Medici»,
Chris Veltens superb-maliziöses Horrorporträt der internationalen "Society" ist ein äußerst milieugenaues, noch im
Detail aufwendig plastisch ausgearbeitetes Sittenbild
der Postmoderne - Qualitäten, die Ihnen ein
erstklassiges Lesevergnügen garantieren.
© 2002
CHRIS VELTEN
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